Berkshire investiert nach dem Börsengang erneut in Bending Spoons
Bending Spoons startete im Juli zu 29 Dollar an der Nasdaq. Im Oktober kündigte der Konzern eine weitere Beteiligung von Berkshire Hathaway an.
Bending Spoons hat seinen Börsengang im Sommer abgeschlossen. Seit dem 1. Juli 2026 werden die Aktien unter BSP an der Nasdaq gehandelt; den Abschluss des Angebots meldete das Unternehmen am folgenden Tag. Platziert wurden 57.971.015 Stammaktien zu jeweils 29 Dollar. Davon verkaufte das Unternehmen selbst 34.398.640 Aktien. Weitere 23.572.375 Aktien kamen von bisherigen Eigentümern. Aus diesen Angaben errechnet sich für das Basisangebot ein Bruttovolumen von rund 1,681 Milliarden Dollar. Der rechnerische Bruttoerlös aus den neu ausgegebenen Aktien beträgt etwa 997,6 Millionen Dollar vor Kosten. Das ist kein ausgewiesener Nettoerlös. Mitteilung zum Abschluss.
Der Konzern kauft digitale Unternehmen und entwickelt deren Produkte und Abläufe weiter. Die Erlöse aus Verkäufen der Altaktionäre fließen diesen Eigentümern zu. Für die Finanzierung weiterer Geschäftsschritte ist deshalb die eigene Kapitalaufnahme maßgeblich.
Am 13. August veröffentlichte Bending Spoons Zahlen zum zweiten Quartal. Der Umsatz erreichte 704 Millionen Dollar, das operative Ergebnis 240 Millionen Dollar. Daneben nannte der Konzern ein bereinigtes operatives Ergebnis von 381 Millionen Dollar. Beide Ergebnisgrößen unterscheiden sich und sollten getrennt betrachtet werden. Bei der SEC eingereichter Quartalsbericht.
Am 14. Oktober folgte die Ankündigung einer weiteren Investition von Berkshire Hathaway über 330 Millionen Dollar. Vorgesehen sind zehn Millionen neue Stammaktien zu je 33 Dollar. Berkshire hatte bereits beim Börsengang 600 Millionen Dollar investiert. Laut Mitteilung soll die neue Transaktion den Anteil auf vier Prozent bringen. Ihr Vollzug stand bei Bekanntgabe noch unter den üblichen Bedingungen. Mitteilung zur Beteiligung von Berkshire.